Fasten

In letzter Zeit probierten wir verschiedene Fastenmethoden aus. Wir lesen viel über Fasten und wir dachten uns, dass es unseren Körpern helfen könnte, alte Abfallprodukte, die möglicherweise noch im Organismus vorhanden sind, auszuscheiden und damit den Organen zu helfen, noch besser zu funktionieren.
Constantin fastete drei Tage nur mit Wasser, danach sechs Tage mit Orangensaft und danach aß er weitere fünf Tage nur Zuckermelonen (Mono-Frucht-Diät). Heute aß er zum ersten Mal wieder Gemüse (Sellerie und Gurke). Clara aß ebenfalls fünf Tage lang nur eine Fruchtsorte am Tag, am ersten Tag nur Mangos, am zweiten Tag Zuckermelonen und danach drei Tage lang Orangen. Das Wechseln zwischen den Fruchtsorten kam durch einen Mangel an ausreichenden Mengen an reifen Früchten zustande.

Unser Résumée:

Clara

Es war eine sehr schöne Erfahrung, ich habe mich sehr energetisch gefühlt (sogar noch mehr als sonst), die Verdauung war sehr ruhig, weil sich das Verdauungssystem ausruhen konnte. Ich hatte leichte Entgiftungssymptome, beispielsweise war meine Zunge belegt und heute Nachmittag fühlte ich mich schwach und unwohl. Aber, da mir im Moment leider die Zeit und die Ruhe fehlen, die der Körper für die Entgiftung bräuchte, aß ich heute wieder Gemüse. Aber ich möchte zumindest versuchen, meine Ernährung in der nächsten Zeit sehr einfach zu halten und nur eine Obstsorte pro Tag essen und vielleicht ein oder zwei Gemüsesorten, dafür unter der Woche variieren (zum Beispiel esse ich an einem Tag nur Melonen, Sellerie und Tomaten, am nächsten Tag Mangos, Gurke und Spinat, etc.). Und sobald wir uns in unserem neuen Heim niedergelassen haben, möchte ich das Fastenexperiment ausdehnen und vielleicht auch ein paar Tage nur mit Wasser fasten.

Constantin

Ich habe diese besondere Zeit sehr genossen und werde definitiv wieder fasten. Ich habe viele Erkenntnisse über die Physiologie des Körpers gewonnen und das Fasten hat mir geholfen, genauer auf meinen Körper zu hören. Interessanterweise fühlte ich mich sogar während des Wasserfastens voller Energie und ich habe keine Entgiftungssymptome bemerkt, außer einer belegten Zunge. Am vierten Tag des Wasserfastens fühlte ich mich sehr schwach und so trank ich Orangensaft (frisch gepresst mit einem Großteil des Fruchtfleisches). Nach sechs Tagen Orangensaft fühlte ich das starke Verlangen nach Zuckermelonen. So wechselte ich zur Mono-Frucht-Diät, bis es mich heute nach Sellerie verlangte.

Durch dieses Experiment gewann ich das Vertrauen, dass ich mich wirklich auf meinen Körper verlassen kann, dass er mich genau zu der Art von Nahrung führt, die er in dem Moment wirklich braucht. Und es stellte sich wieder einmal heraus, dass diese Nahrung aus frischen, saftigen, süßen Früchten, wie Melonen, Mangos und Papayas und außerdem Gemüse, wie Gurken, Sellerie und Tomaten, besteht.

So weit wir gelesen haben, kann man bis zu sieben Tage problemlos alleine Wasserfasten, wenn man in einer guten körperlichen Grundverfassung ist, für längere Fastenkuren ist es besser in eine Fastenklinik zu gehen oder sich an einen (im Fasten) erfahrenen Arzt zu wenden.

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