Eine Hymne an das Laufen

Laufen ist die perfekte Sportart, es trainiert den ganzen Körper und tut der Seele gut.

Hier berichtet Clara über ihre Laufpraxis:

Seit Mitte Mai 2013 gehe ich wieder sehr regelmäßig laufen, zirka sechsmal pro Woche. Ich habe langsam angefangen, bin die ersten Einheiten sehr langsam gelaufen und habe mich vorsichtig gesteigert. Jetzt, Mitte Juli, laufe ich etwa 6-8 km (in ca. 45 min) und gehe dann die selbe Strecke in flottem Tempo zurück, das heißt ich lege pro Trainingseinheit 12 bis 16 km zurück (zeitweise auch mehr). Ich achte sehr darauf, in einen gleichmäßigen, nicht allzu schnellen Rhythmus zu kommen, mein Maßstab ist meine Atmung, ich achte darauf, zu jeder Zeit ruhig und gleichmäßig atmen zu können. Dadurch bekomme ich das Gefühl, ewig weiterlaufen zu können. Ich sehe das Laufen im Grunde als Atemübung (Pranayama) an, alles dreht sich um einen gleichmäßigen, ruhigen Atem. Sobald ich auch nur kurz unachtsam werde, bekomme ich Seitenstechen und komme aus dem Rhythmus.
Nach dem Laufen dehne ich ausgiebig und mache einige Asanas, vor allem Umkehrstellungen wie Kopfstand, Schulterstand und Pflug. Außerdem mache ich hüftöffnende Übungen wie die Taube, den halben Lotus- und Lotussitz, sowie vorwärtsbeugende Übungen um die Hamstrings (Hinterseite der Beine) zu dehnen, da ich merke, dass sich die Hamstrings durch das Laufen verkürzen.
Ich bin sehr froh darüber, jetzt endlich wieder eine regelmäßige Laufroutine gefunden zu haben und möchte auf jeden Fall weitermachen. Ich merke bereits erste Veränderungen im Körper, die Muskulatur wird stärker, das Gewebe wird straffer und die hartnäckigen Fettpolster fangen langsam an dahin zu schmelzen. Außerdem fühle ich mich noch energiegeladener als ohnehin schon und wenn ich einmal nicht zum Laufen komme, fühle ich mich unrund und unausgeglichen. Ich habe das Laufen bereits perfekt in meinen Tagesablauf integriert und alles fällt mir dadurch viel leichter, ich fühle mich herrlich und noch viel wohler im Körper. Ich freue mich jeden Tag schon beim Erwachen auf das Laufen, die Motivation dazu kommt ganz von selbst. Man muss sich nur am Anfang die ersten paar Male etwas überwinden, wenn man das geschafft hat, fällt es immer leichter und irgendwann möchte man auf die regelmäßige Bewegung gar nicht mehr verzichten.
Ich möchte auf jeden Fall weitermachen und mich auch von Wind und Wetter nicht mehr davon abhalten lassen. Und sollte es im Winter durch die Witterungsverhältnisse zeitweise nicht möglich sein, werde ich mir ein Indoor-Programm ausdenken, das ich alternativ durchführen kann. Ich möchte meine Kondition unbedingt behalten und weiter ausbauen.

Ich kann nur jeden dazu ermutigen, sich ein regelmäßiges Bewegungsprogramm anzueignen, sei es Laufen, Walken, Schwimmen, oder was auch immer. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn man die erste Phase der Überwindung hinter sich gebracht hat, fühlt man sich durch die tägliche Bewegung enorm bereichert! Je nachdem wie man diese Zeit gestalten möchte kann sie sehr meditativ oder auch sehr “auspowernd” sein, das kann man ganz nach Gefühl gestalten. Wichtig dabei ist, wie bei allem, auf den eigenen Körper zu hören und ihn nicht zu überfordern.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß und weiterhin einen schönen Sommer – welche Jahreszeit wäre besser geeignet um mit einem Sportprogramm zu beginnen?

Nichts wie raus an die frische Luft!!

Smiley mit geöffnetem MundSonneParty-SmileyInsel mit PalmenRegenbogen

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